Mobilfunk

Internet über Mobilfunk

Nicht überall stehen preisgünstige DSL-Internetverbindungen zur Verfügung. Bietet dann ein Mobilfunkprovider einen HSDPA-Zugang mit 3,6 MBit/s oder gar 7,2 MBit/s an, so kann dies eine gute Alternative sein.

Meist liegen die Kosten eines HSDPA-Anschlusses über denen eines DSL-Anschlusses, jedoch sind auch diese in den letzten Jahren erschwinglicher geworden. Wichtig ist, dass im Unterschied zu den marktüblichen ADSL-Anschlüssen die Übertragungsgeschwindigkeit nach 5 Gigabyte auf ein Minimum begrenzt wird, sodass der Anschluss daraufhin für den restlichen Monat kaum noch nutzbar ist. So sollte also im Vorfeld klar sein, ob das vom Internetprovider angebotene Inklusivvolumen ausreichend sein wird.

Auch ist die gefühlte Verbindungsgeschwindigkeit bei gleicher Zahlenangabe eher langsamer als bei einer vergleichbaren DSL-Verbindung, was vor allem an der höheren Antwortzeit (angebeben in Milisekunden) liegt. Was beim Download größerer Dateien keine Rolle spielt, kann jedoch bei Datenbankanbindungen und komplexen Webseiten zu Wartezeiten führen.

Ein nächstes Problem stellt sich, wenn mehrere Rechner die Mobilfunkverbindung teilen sollen. Oftmals werden HSDPA-Verbindungen nur mit einem per USB in einen Rechner einsteckbarem Modem angeboten. Für die Nutzung mit mehreren Endgeräten ist jedoch ein UMTS-Router notwendig, der meist Extra anzuschaffen ist.

Wenn dies keine Hindernisse darstellt, so zeigen sich die vollen Vorteile einer UMTS bzw. HSDPA-Anbindung: Tatsächliche Mobilität, s.h. das Notebook kann nicht nur Zuhause, sondern überall dort genutzt werden, wo Mobilfunkempfang zur Verfügung steht.

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