Was ist Online-Marketing?

Der Begriff Online-Marketing umfasst alle Marketingbereiche, die speziell für das Internet erstellt werden. Vom einfachen Versand von Werbe-Mails bis hin zur Vermarktung virtueller Shops; von der Kundenakquise durch spezielle Banner- oder Affiliatewerbung bis hin zum Suchmaschinenmarketing mithilfe bestimmter Optimierungsverfahren ist das Online-Marketing durch seine große Bandbreite an Möglichkeiten geprägt. Gegenstand des Online-Marketings ist es, die jeweils relevanten Zielgruppen zu analysieren und für den E-Commerce eines bestimmten Unternehmens zu gewinnen. Die wichtigsten Verfahren und Instrumente des Online-Marketings sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung

SEM und SEO gehören zu den wichtigsten Abkürzungen im Internetmarketing, die für Laien allerdings nur schwer zu unterscheiden sind. Als „Search Engine Marketing“ (SEM) wird das Suchmaschinenmarketing generell bezeichnet. Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, die einer Webseite ein hohes Ranking im Rahmen von bezahlten Suchergebnissen sichern sollen. Das Ranking meint die Position, an der das Unternehmen – beispielsweise durch Buchung von AdWords – in der rechten Ergebnisliste von Google  erscheint.Insofern bieten größere Suchmaschinen selbst kostenpflichtige Marketingmaßnahmen auf Auktionsbasis an, durch die Unternehmen besondere Sichtbarkeit bei Suchanfragen käuflich erwerben können.

Die Maßnahmen, welche die Rankings in den organischen Ergebnislisten verbessern soll, nennt man Suchmaschinenoptimierung, engl. „Search Engine Optimization“ (SEO). Bei der SEO werden beispielsweise Keywords so im Text angelegt, dass sie häufigen Nutzeranfragen korrespondieren. Darüber hinaus werden Links und Backlinks genutzt, um das Ranking der Seite zu erhöhen und somit einen besseren Listenplatz zu erreichen.

E-Mail-Marketing

Das E-Mail-Marketing richtet sich schon aus rechtlichen Gründen vor allem an Bestandskunden. Es bietet verschiedene Möglichkeiten; so kann allgemein der Kontakt zum Kunden gehalten werden, es können aber auch Produkte vorgestellt oder Informationen vermittelt werden. Das E-Mail-Marketing eignet sich besonders gut für personalisierte Marketingformen. Diese reichen von der persönlichen namentlichen Ansprache des Kunden über Geburtstagsglückwünsche bis hin zum Versand persönlicher Bestsellerlisten oder vergleichbarer Angebote. Werden entsprechende technische Möglichkeiten genutzt, so können über das E-Mail-Marketing auch Informationen über das Klick-und-Kauf-Verhalten des Kunden gewonnen werden.

Affiliate-Marketing

Unter Affiliate-Marketing versteht man allgemein den Aufbau von Partnerprogrammen, die der Werbeeinblendung gegen Provision dienen. Ausgewählt werden bevorzugt Partner, deren Webseite inhaltlich oder in Bezug auf die Zielgruppe mit dem zu vermarktenden Produkt harmoniert. Diese verlinken von ihrer eigenen Webseite auf die Partnerseite und erhalten dafür eine Vergütung. Dabei stehen unterschiedliche Vergütungsmodelle zur Verfügung; in einigen Fällen reicht bereits das reine Anklicken des Links durch einen Nutzer aus, in anderen Fällen wird nur für den erfolgreichen Vertragsabschluss eine Provision gezahlt.

Bannerwerbung/Pop-ups

Ähnlich wie die Linksetzung funktioniert auch die Bannerwerbung, bei der ein geeigneter Partner ausgewählt wird. Dieser setzt eine Bannerwerbung in Form eines speziell generierten Codes auf seine Webseite. Anhand des Codes ist er identifizierbar; gelangt also ein Kunde über dieses Banner auf die Webseite des Anbieters, so erhält der Besitzer der Webseite dafür eine Provision. Neben Bannern werden auch Pop-ups häufig für die Internetwerbung eingesetzt. Da viele Nutzer diese aber als störend empfinden, ist deren Tauglichkeit für ein effektives Online-Marketing eher fraglich.

Social Media

Ob Facebook, Twitter oder andere Internet-Communitys: Auch die sogenannten Social Media werden für Online-Markting-Strategien genutzt. Und auch hier ist das Spektrum groß, umfasst die einfach zu gestaltende Fanseite ebenso wie komplex aufgebaute Interaktionen zwischen Nutzer und Anbieter. Werbeanzeigen werden auf Facebook nach „Klicks“ bezahlt; das Unternehmen legt vorab fest, wie viel ihm ein Klick auf seine Werbeanzeige wert ist und steckt sein Budget ab. Doch Marketing umfasst in den Social Media nur beiläufig die klassische Werbeanzeige; wichtiger ist die Darstellung des Unternehmens selbst als Teilnehmer an einem weltumspannenden Netzwerk.

Werbung über die klassischen Medien und vor Ort (POS)

Über andere Medien wie Fernsehen oder Radio lässt sich das Online-Marketing ergänzen; häufig ist ein sogenannter Marketing-Mix sogar zu empfehlen. Besteht neben dem virtuellen Shop ein lokaler Verkaufsraum, so kann dieser als „Point of Sale“ (POS) ebenfalls für das Online-Marketing genutzt werden.

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