Die Digitaltechnik hat in den letzten Jahren gewaltige technische Entwicklungssprünge gemacht. Noch vor wenigen Jahren wären verschiedene der heute üblichen Möglichkeiten als utopisch und unerschwinglich bezeichnet worden. Mit elektronischen Geräten haben sich viele Dinge im Haushalt und der Gebäudeinfrastruktur verändert. Dabei werden Verbesserungen im Komfort angestrebt und eine bessere Ausnutzung von Energie. Die Steuerung von Heizungs- und Belüftungstechnik und die Überwachung des effizienten Betriebes der Anlagen sind in modernen Gebäuden üblich. Um Sicherheitsbedürfnisse zu erfüllen, werden mit elektronischer Überwachung Gelände und Immobilien überwacht und geschützt.
In zahlreichen Haushaltsgeräten wird bereits Elektronik verwendet. Sie dient in den elektrischen Geräten des täglichen Gebrauches verschiedenen Zwecken. Sie hält Drehzahlen von Elektromotoren konstant, schaltet Herde und Backöfen oder schließt bei zu starker Sonneneinstrahlung oder wegen eines Zeitsignals die Rollläden. Elektronik überwacht die Temperatur von Tiefkühlgeräten und Kühlschränken oder schaltet Aussenleuchten bei Dunkelheit über einen Bewegungsmelder ein und aus. Dabei dienen viele elektronische Sensoren wie Temperaturfühler, Drucksensoren oder optoelektronische Bauteile der Überwachung der genannten Vorgänge. Die Elektronik der Sensoren sendet ihre Signale an die Bewohner oder löst weitere elektrisch angetriebene Aktionen aus. So werden Haushaltsgeräte optimal gesteuert und in ihrer Funktion überwacht. Sie verbrauchen auf diese Weise weniger Energie oder benötigen weniger Zeit für ihre Aufgaben.
Die teure Energie für die Beheizung von Wohnräumen lässt sich mittels Elektronik hervorragend überwachen. Temperaturfühler im Innenbereich und an der Fassade eines Hauses können der Regelelektronik die genauen Werte der jeweiligen Situation melden. Diese Überwachung ermöglicht eine feinfühlige Regulierung von Vorlauftemperaturen und sorgt für eine sehr gleichmäßige Raumtemperatur. Strom kann für den Betrieb einer Heizungsanlage zum Beispiel über die Regelung der Wasserpumpen gespart werden. Wenn die Überwachung durch die Temperatursensoren ausreichende Raumtemperaturen melden oder die Nachtabsenkung eingeschaltet wird, kann die Elektronik die Pumpenleistung verringern und weniger Wasser durch die Leitungen befördern. Ältere Heizungsanlagen lassen die Pumpen stets konstant laufen und vergeuden so wertvolle Energie.

Kameras stellen nur ein Beispiel für die Möglichkeit der elektronische Überwachung dar
Durch die elektronische Überwachung und Vernetzung der Anlagen lassen sich viele Funktionen automatisch gestalten oder über Fernsteuerung zugänglich machen. Moderne Hausinstallationen können über das Internet angesteuert werden und zum Beispiel die Heizungsanlage für die Ankunft der Besucher vorbereiten. Durch die Überwachung kann elektronisch das gesamte Umfeld beobachtet oder beeinflusst werden. Gezielte Simulation von Anwesenheit durch Lichtschaltungen, Rollladenbewegungen, Schaltungen von Aussenleuchten oder simuliertes Fernseherflimmern gehören dazu. Mit der elektronischen Überwachung der Infrastruktur können die Bewohner beruhigt auch über längere Zeit abwesend sein, da sie sich über den Zustand und das Funktionieren der Wohnräume stets ein genaues Bild verschaffen können. So erzeugt die Elektronik mit ihren Überwachungsmaßnahmen einen erhöhten Bedienkomfort für die Bewohner und gleichzeitig einen verbesserten Sicherheitsstandard.