Handy

Mobilfunktelefone nehmen einen immer prominenteren Platz in unserem Leben ein. Nicht nur mobile Telefonate können geführt werden, auch Kurzmitteilungen und eMails können unterwegs abgerufen werden. Moderne Smartphones verfügen sogar über immer leistungsstärkere und schnellere Webbrowser, sodass auch komplexe Seiten übersichtlich angezeigt werden.

Auf diesen Seiten möchten wor Sie über die Unterschiede zwischen verschiedenen Mobilfunktelefonen informieren, aber auch Anhaltspunkte für die Auswahl des jeweils geeigneten Mobilfunkproviders geben. Da ein Mobilfunktelefon nur so stark wie das erhältliche Zubehörsortiment ist, möchten wir auch an dieser Stelle die wichtigsten Zubehörteile vorstellen.

Das richtige Handy

Die Auswahl des richtigen Mobilfunktelefons richtet sich nach den Anforderungen, die es erfüllen soll. Insbesondere unterscheidet sich der Funktionsumfang in hohem Maße: Während einfache Handys, die für weniger als 30 Euro erhältlich sind, nur einfache Funktionen wie Telefonieren und das Verfassen von Kurzmitteilungen ermöglichen, bieten Smartphones umfangreiche Organizer-Funktionen inklusive Webbrowser und E-Mail Client. Auch ist die Installation zusätzlicher Anwendung auf höherwertigen Telefonen möglich, sodass Zusatzfunktionen wie Spiele und Navigation hinzugefügt werden können. Nachfolgend werden die wichtigsten Handytypen vorgestellt.

Einfachste Mobiltelefone

Diese Handys verfügen nur über Grundfunktionen wie Telefonieren und Kurzmitteilungsfunktionen. Sie haben ein einfaches und kleines Display und werden häufig zum kleinen Preis im Bundle mit Prepaid-Karten verkauft. Diese Telefone eignen sich für Menschen, die einfach unterwegs erreichbar sein wollen und keine hohen Ansprüche haben. Es ist weder ein Webbrowser installiert, noch besteht die Möglichkeit, eigene Anwendungen nachzuinstallieren. Ein typischer Vertreter dieses Handytyps ist das Nokia 1600, der Kaufpreis liegt selten über 40 Euro.

Die Mittelklasse

mittelklasse handyDiese Telefone verfügen über eine einfache Kamera und ein Farbdisplay, das diese anzeigen kann. Es steht ein erweiterungsfähiges Betriebssystem wie Symbian S40 zur Verfügung, auch können Java-Applikationen installiert werden. Das Telefon verfügt über einen einfachen Webbrowser sowie einen eMail Client. Zum Teil lassen sich Telefone dieser Klasse auch über Bluetooth oder USB mit einem Notebook verbinden, sodass es als Modem einsetzbar ist. Jedoch steht nicht immer UMTS oder gar HSDPA zur Verfügung, sodass die Intenet Verbindungsgeschwindigkeit nur für die gelegentliche Nutzung ausreiht. Ein typischer Vertreter dieser Handyklasse ist das Nokia 6300, das im klassischen Candybar-Format daherkommt. Diese Art von Handys eignet sich die meisten Nutzer, für viele spielen hier optische Präferenzen eine größere Rolle als die Funktionsvielfalt des Gerätes.

Die Oberklasse: Smartphones

oberklasse handyDiese Geräte sind meist groß und teuer, bieten dafür eine unglaubliche Funktionsvielfalt. Neben dem eingebauten GPS-Emüfänger, der das Telefon zu einem Navigationsgerät macht, steht auch ein Kompass sowie ein komfortabler Webbrowser zur Verfügung. Es ist ein Betriebssystem wie das Symbian S60 oder auch Google Android oder Apples iPhone OS im Einsatz, das eine individuelle Anpassung und die Nachinstallation auch komplexerer Anwendungen und Spiele ermöglicht. Gerade die iPhone-Plattform dringt mit der angebotenen Spielepalette in Bereiche vor, die ehemals Handheld-Spielkonsolen vorbehalten war. Diese Telefone eignen sich sowohl für Business-Anwendungen, als auch als Gadget für Technikverliebte. Der Kaufpreis liegt bei mehreren Hundert Euro, im Rahmen eines Vertragsabschlusses sind sie jedoch als subventioniertes Endgerät weitaus günstiger zu haben.

Handyzubehör

Auf dieser Seite wollen wir eine Auswahl häufig genutzter Zubehörartikel für Handys vorstellen. Einige Geräte sind nur für ein bestimmtes Mobilfunktelefon vorgesehen, andere sind universell einsetzbar.

Ladeschalen

Während früher Ladeschalen noch zum Lieferumfang eines Mobilfunktelefones gehörten, müssen sie heutzutage als Zubehör erworben werden. Diese werden auf den Schreibtisch gestellt und erlauben das einfache Einsetzen des Handys, sodass dessen Akku geladen werden kann, sowie bei Smartphones, eine Synchronisation des Kalenders und Adressbuches mit dem Computer vorgenommen werden kann. Darüber hinaus steht ein Handy in einer Ladeschale aufrecht und gut sichtbar, sodass Anrufer auf einen Blick identifiziert werden können und es auch für ausgehende Telefonate schnell griffbereit ist.

Reise-Akkus

Der im Handy eingebaute Akku hat nur eine begrenzte Kapazität. Ist bei einem leeren Handy-Akku dann keine Steckdose in Reichweite, so kann das Handy nicht mehr genutzt werden. Um häufig reisenden Handynutzern eine höhere Flexibilität zu ermöglichen, gibt es Reise-Akkus, die für wenige Stunden über ein Kabel oder Steckverbinder an das Handy angeschlossen werden, um den eingebauten Akku wieder aufzuladen. Je nach Kapazität dieses Akkus gelingt eine halbe bis zu zwei vollständigen Ladevorgängen, ohne den Reiseakku selbst wieder aufladen zu müssen. Für längere Steckdosenferne gibt es sogar Reiseakkus mit eingabauter Solarzelle, sodass auch unterwegs für immer neuen Ladestrom gesorgt ist. Die tatsächliche Leistung hängt von der Größe der Solarzelle ab.

Headsets

headsetWer häufig telefoniert, mag es als lästig empfinden, ständig ein Telefon ans Ohr halten zu müssen. Headsets werden zum einen über ein Kabel mit dem Handy verbunden, zum anderen kann es auch über eine Bluetooth-Funkverbindung mit dem Mobiltelefon verbunden werden. Die beiden Verbindungsarten bieten sowohl Vor- als auch Nachteile: Eine Kabelverbindung ist optisch weniger ansprechend und verlangt das Handy in der Jacken- oder Hosentasche. Mit einem Bluetooth-Headset ist man da flexibler: Das Handy kann sogar im Kofferraum des Autos verbleiben, und dennoch können bequem Anrufe entgegen genommen werden. Da Headsets selten über ein Display verfügen, wird der Name des Anrufers durchgesagt, sodass nur erwünschte Anrufe durchgestellt werden.

Mobilfunkprovider

telefon kosten bei mobile phoneIn Deutschland gibt es die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Diese vier Betreiber vermarkten sowohl selbst Handyverträge, als auch über etliche Drittanbieter (Mobilfunkprovider). Diese zahlreichen Anbieter bieten wiederum eine Fülle von Tarifen und Tarifoptionen an, sodass es insgesamt viele Tausend Angebote und Kombinationen daraus gibt. Üblicherweise wird beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages ein Handy subventioniet, das heisst zu einem vergünstigten Kaufpreis angeboten. Dies wird dann unsichtbar auf den monatlichen Tarifpreis aufgeschlagen, sodass es sich eigentlich um eine Finanzierung ohne Zinsen handelt. Die vier Betrieber unterscheiden sich vor allem in der Netzabdeckung, der Datenübertragungsqualität und auch im Preis der angebotenen Leistungen.

T-Mobile und Vodafone

Diese beiden Anbieter unterscheiden sich kaum in Bezug auf Netzabdeckung und Preis, sie bieten höchste Verfügbarkeit und Qualität auch außerhalb geschlossener Ortschaften. Häufig steht sogar das schnelle HSDPA-Protokoll zur Verfügung, das schnelle mobile Internetverbindungen ermöglicht. Doch die hohe Qualität hat ihren Preis: Diese beiden Anbieter verlangen die höchsten monatlichen Kosten, sowohl in der Grundgebühr, als auch in den Minuten+SMS-Preisen. Wer viel unterwegs ist, und auch in ländlichen Regionen ungestört telefonieren möchte, kommt um diese beiden Betrieber nicht herum.

O2

Die Netzabdeckung von O2 hat in den letzten Monaten und Jahren stark zugelegt. Wer also in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit diesem Netz gemacht hat, sollte noch einmal probieren, ob in den häufig frequentierten Gebieten nun eine bessere Netzabdeckung vorherrscht. Ist dies gegeben, so steht mit O2 ein Netz zur Verfügung, dass sehr günstig ist und in Ballungszentren auch schnelles HSDPA-Internet anbietet. Viel günstiger als bei Vodafone oder T-Mobile lassen sich Daten- und SMS-Pakete buchen, auch die Gesprächminuten sind angenehm günstig.

E-Plus

Dieser Anbieter wird besonders gerne von Prepaid-Anbietern genutzt, z.B. von Supermärkten, die unter eigener Marke Mobilfunkleistungen anbieten. Häufig besteht die Möglichkeit, zum vergünstigten Preis von 2-3 Cent netzintern zu telefonieren. Wer also häufig mit den selben Personen telefoniert, hat eine Menge Sparpotenzial. Besonders interessant ist der Anbieter BASE, der innerhalb des E-Plus Netzes Mobilfunkverträge anbietet. Hier finden sich flexible Flatrates für Sprach- und Datendienste, die sich individuell zusammenstellen und monatlich variieren lassen. BASE Handyverträge lassen sich sowohl online, als auch in den BASE-Shops abschließen.

Bevor man sich zu Abschluss eines Mobilfunkvetrages entschließt, sollte man sich gerade bei den beiden letztgenannten Anbietern über eine ausreichende Netzabdeckung informieren. Dies kann man zum einen über die Webseite des jeweiligen Anbieters, der eine Übersichtskarte bereitstellt, oder auch über Informationen von Freunden und Familienmitgliedern, die bereits über das jeweilige Netz telefonieren.

Handyspiele

Das Angebot an Handyspielen richtet sich nach dem Betriebssystem und der Leistungsfähigkeit des Handys. Die einfachste Spieleplattform bieten wohl Java-Handys, für die es Tausende von einfachen Spielen gibt. Es handelt sich um grafisch wenig komplexe Spiele, da die Java-Plattform nur eine langsame Programmausführung erlaubt. So sollten diese Spiele nur dann genutzt werden, wenn das Handy keine leistungsfähigere Möglichkeit wie Symbian anbietet. Handys mit Symbian-Betriebssystem werden in zwei Kategorien unterteilt: Einmal das ältere S40 Betriebssystem, sowie das aktuellere S60 Betriebssystem. Für beide Varianten stehen aktuelle und grafikintensive Spiele zur Verfügung. Je nach Größe des Handy-Displays ist der Spielspaß mit dem einer Handheld-Konsole vergleichbar.

Ein relativ neues Betriebssystem ist 2007 mit Apples iPhone OS auf dem Markt erschienen. Durch den großen Touchscreen und den Neigungssensor bieten sich völlig neue Spielkonzepte an, die sogar marktführenden Handheld Konsolen wie dem Sony PSP verschlossen bleiben. Über den von jedem iPhone aus verfügbaren Appstore können zahlreiche kostenfreie und kostenpflichtige Programme heruntergeladen und sofort losgespielt werden.